Der Schlafphasenwecker: Besseres Aufwachen garantiert?

Kommentare deaktiviert Written on Juli 24th, 2011 by
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Aufwachen und Schlafen im eigenen Rhythmus - Ein Schlafphasenwecker solls möglich machenSchlafphasenwecker sind im Moment sehr angesagt – kein Wunder, versprechen sie doch ein sanfteres Aufwachen ganz nach dem eigenen Rhythmus an Stelle von rücksichtlos lautem Klingeln nach einer vorgegebenen Uhrzeit. Die Funktionsweise ist leicht erklärt: Während der Nacht durchleben wir verschiedene Phasen von leichtem Schlaf und Tiefschlaf. Während der Tiefschlafphasen träumen wir, unsere Muskelaktivitäten gehen gen Null – in den Leichtschlafphasen drehen wir uns oft noch mal um, ziehen die Decke hoch und wachen leichter auf. Diese Phasen soll der Schlafphasenwecker individuell berücksichtigen.


Zwei Arten von Schlafphasenweckern

Heute gibt es zwei Arten von Schlafphasenweckern: Beim einen werden Sensoren an der Stirn befestigt und während der Nacht unsere Hirnaktivitäten gemessen und ausgewertet. Im anderen Fall misst ein am Arm befestigter Sensor unsere Bewegungsintensitäten und –abläufe. In beiden Fällen soll analysiert werden, in welcher Schlafphase wir uns befinden – innerhalb eines angegebenen Zeitraums weckt uns der Schlafphasenwecker, sobald wir uns in einer leichten Schlafphase befinden. So wird sichergestellt, dass wir auch wirklich erholt sind und nicht aus dem Tiefschlaf gerissen werden. Ein Schlafphasenwecker hat allerdings auch einen stolzen Preis: 200 Euro sind allerdings für einen dauerhaft gesunden Schlaf gut investiertes Geld.

Die Schlafphasen-App fürs iPhone schneidet bei Spiegel Online eher schlecht ab

Eine deutlich kostengünstigere Alternative soll dagegen die Schlafphasen-App fürs iPhone sein. Diese App – für weniger als einen Euro erhältlich – soll ebenfalls Bewegungen messen und daran unseren Schlafrhythmus ausfindig machen. Im kritischen Test von Spiegel Online schneidet die App jedoch sehr bescheiden ab. Im Vergleich zum Schlaflabor konnte die App nicht überzeugen – selbst im Bücherregal wurden Bewegungen gemessen. Zudem ist der Gedanke merkwürdig, die ganze Nacht mit dem Smartphone am Körper zu schlafen – Handystrahlen gelten als krebserregend.

Foto: Thomas Weiss / pixelio.de

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